Sketchnotes aus Workshops
Was im Gespräch entsteht, kann man manchmal besser zeichnen als schreiben. Diese Bilder zeigen die Struktur, nicht den Inhalt.
Was Sketchnotes in unserer Arbeit bedeuten
Während eines Reflexionstages passiert etwas, das schwer in Protokollen festzuhalten ist: Gespräche nehmen Form an. Gedanken, die am Anfang noch diffus waren, werden klarer. Verbindungen entstehen. Widersprüche zeigen sich.
Unsere Moderatorinnen und Moderatoren zeichnen mit. Nicht um ein Protokoll zu erstellen, sondern um den Fluss des Gesprächs sichtbar zu machen. Diese Zeichnungen gehören euch, wenn ihr möchtet. Wir behalten keine Kopien.
Die Sketchnotes auf dieser Seite sind anonymisierte Beispiele aus vergangenen Workshops. Kein Name, kein persönlicher Inhalt, keine Zahlen. Nur die Struktur.
Warum wir zeichnen
Das Sketchnoting ist keine Dekoration. Es ist ein Werkzeug. Wenn ein Moderator während des Gesprächs mitzeichnet, entsteht etwas Merkwürdiges: Das Gespräch selbst verändert sich. Paare fangen an, auf das Bild zu zeigen, Dinge zu korrigieren, Neues hinzuzufügen.
Das Bild wird Teil des Gesprächs. Es hilft, konkret zu bleiben, wenn die Diskussion zu abstrakt wird. Es hilft, zum Thema zurückzufinden.
Nicht alle unsere Sitzungen beinhalten Sketchnoting. Manche Paare möchten das nicht. Manche Gespräche brauchen es nicht. Es ist ein Angebot, kein Standard.
Was wir verwenden
- Dotted-Grid-Papier im A3-Format
- Fineliner in zwei Stärken
- Drei Farben: Schwarz, Terrakotta, ein helles Grün
- Keine digitalen Werkzeuge im Raum
Möchtet ihr mehr wissen?
Wie ein Reflexionstag mit Sketchnoting abläuft, erklärt sich am besten im direkten Gespräch.
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